| Die Giraffen, die da gaffen, machen hm-ta-ta |
Styrsö nach Göteborg, Lilla Bommen, Donnerstag, 26., Freitag 27. Juni, 2014
Wir reißen uns nur unwillig los von unserem schnuckeligen, etwas rödeligen Hafen, wo es schon vor dem Frühstück hinter unserem Liegeplatz sehr geschäftig zugeht: Fähren legen kurz an und wieder ab, weitere Boote werden mit Gabelstapler zu Wasser gelassen...
Unterwegs kommt der Wind vorlicher als gedacht. Wir reffen, da 7.5kn Fahrt in unübersichtlichen Gewässern zu schnell sind. Ab Tonne 28 des Göteborg-Fahrwassers gleiten wir sanft hinein in den Göta-Älv. "Kemal was gay", steht da auf einer der rückwärtigen Häuserwände, die für uns die Hauptansicht darstellen. Gut, dass wir es jetzt wissen: Kemal war ein fröhlicher Mann :-)
Die Stadt ist voll und laut — bevölkert von Mädchen in Heißen Höschen und Betrunkenen, die an der Pier herumlungern. Heute abend spielen unsere Fußballjungs gegen die Amerikaner. Wir suchen uns eine Sportbar und verfolgen das Spiel. Müller machts! Ein schönes Tor.
Am nächsten Morgen dringen die Geräusche der Stadt ans Ohr, nachdem erst unlängst das nächtliche Grölen der Betrunkenen abgeebbt ist: ein entferntes Rauschen vom Straßenverkehr über Brücken und Stadtautobahnen, vermischt mit dem Schreien der Möwen und dem Gekreische von Motorsägen. Ein paar Schiffe weiter tuchen Marinesoldaten ihre Segel auf und versprühen eine freundliche Arbeitsatmosphäre.
Wir machen uns eine Einkaufsliste und ab in die Stadt. Hafenhandbuch Skanör bis Strömstad, einen aktuellen Kartensatz für Norwegen, Nadeln, Takelgarn und Frühstückskram. Den ganzen halben Tag sind wir auf Asphalt unterwegs. Schwankende Seebretter sind uns zur Zeit lieber... Da unser Lieblingsitaliener ausgebucht ist, lassen wir uns die wohlschmeckende Systemküche des Hereford Beefstouw munden, wo die Beutel für das Doggybag gleich an der Wand hängen.
Im Vorbeigehn werden wir zum Absacker auf die Taifun eingeladen, ein Ausbildungsschiff, wo die Marinesoldaten ihren letzten Abend zelebrieren, bevor morgen die neue Mannschaft kommt. Da auch Frauen erwartet werden, gibt es zur Begrüßung einen Pott Blumen an Deck :-)
Am nächsten Morgen dringen die Geräusche der Stadt ans Ohr, nachdem erst unlängst das nächtliche Grölen der Betrunkenen abgeebbt ist: ein entferntes Rauschen vom Straßenverkehr über Brücken und Stadtautobahnen, vermischt mit dem Schreien der Möwen und dem Gekreische von Motorsägen. Ein paar Schiffe weiter tuchen Marinesoldaten ihre Segel auf und versprühen eine freundliche Arbeitsatmosphäre.
Wir machen uns eine Einkaufsliste und ab in die Stadt. Hafenhandbuch Skanör bis Strömstad, einen aktuellen Kartensatz für Norwegen, Nadeln, Takelgarn und Frühstückskram. Den ganzen halben Tag sind wir auf Asphalt unterwegs. Schwankende Seebretter sind uns zur Zeit lieber... Da unser Lieblingsitaliener ausgebucht ist, lassen wir uns die wohlschmeckende Systemküche des Hereford Beefstouw munden, wo die Beutel für das Doggybag gleich an der Wand hängen.
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| Doggybag |
Im Vorbeigehn werden wir zum Absacker auf die Taifun eingeladen, ein Ausbildungsschiff, wo die Marinesoldaten ihren letzten Abend zelebrieren, bevor morgen die neue Mannschaft kommt. Da auch Frauen erwartet werden, gibt es zur Begrüßung einen Pott Blumen an Deck :-)

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