Dienstag, 19. August 2014

"Mit Ulrich telefonieren"



Anholt nach Grena, Freitag, 8. August 2014
Letztes Bad unbefriedigend. Das Wasser ist trotz einer leichten Brandung bei schwachem Wind ungewohnt trüb und algig, gerade so, als wäre der Meeresgrund dabei, sich zu übergeben. Wir bekommen ein Wetterfenster, das wir nutzen müssen, um hier wegzukommen, denn ab morgen soll der Wind wieder auffrischen, unzumutbar für eine Familie mit Kleinkind. Heute ist der Wind zum Segeln zu schwach, und wir lassen "Heinz" (unseren Motor) und "James" (den Autopiloten) gegen die alte Dünung anmotoren. Alle Drei Ms malade vom Geschaukel, aber Der Kleine M ist der einzige, der "mit Ulrich telefonieren" muss. Danach scheint er die Seekrankheit überwunden zu haben, während seine Eltern noch weiter in den Seilen hängen. 

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